SecureVisio vs Splunk
Vollständiger Vergleich – Juni 2026
SecureVisio ist als einheitliche Security-Operations-Plattform für Organisationen konzipiert, die die Anzahl separater Sicherheitsprodukte reduzieren möchten. SecureVisio vereint SIEM, UEBA, SOAR, Vulnerability Management, Risikomanagement und Asset-Dokumentation (CMDB und BIA) auf einem einzigen, gemeinsamen Datenmodell – Korrelationsregeln lesen Schwachstellen-Scores, UEBA-Anomaliewerte, CMDB-Asset-Klassifizierungen und Active-Directory-Attribute als direkten Regel-Input, nicht als produktübergreifende API-Aufrufe. Splunk kombiniert 4 separat lizenzierte Komponenten: Splunk Enterprise (die Plattform), Enterprise Security (das SIEM-Add-on), Splunk SOAR (ehemals Phantom) sowie natives UEBA, das im Enterprise Security Premier Tier verfügbar ist.
Vereinbaren Sie eine Demo, um zu sehen, wie SecureVisio SIEM, UEBA, SOAR und Vulnerability Management auf einer Plattform vereint – oder werfen Sie direkt einen Blick in den vollständigen Vergleich unten.
- lizenziert ohne Begrenzung der Events Per Second (EPS), des Log-Volumens oder der gleichzeitigen Operatoren,
- setzt von Grund auf auf Integration, eine Lizenz, planbare Kosten und europäische Souveränität.
- ist ein europäischer Anbieter (F&E und Hauptsitz in Polen, Vertriebsbüros in Deutschland) mit vollständiger On-Premises- und Air-Gap-Bereitstellung, einschließlich air-gap-fähiger KI und SOAR-Automatisierung.
Splunk
- entweder die aufgenommenen Daten oder die Rechenleistung (Splunk Virtual Compute) abrechnet.
- bietet einen breiten Integrationskatalog – was zusätzliche Bereitstellungs- und Betriebskomplexität über mehrere separat lizenzierte Produkte, volumenbasierte Abrechnung und die US-Jurisdiktion mit sich bringen kann.
- ist ein Cisco-Produkt mit Hauptsitz in den USA und bietet souveräne On-Premises-Bereitstellung über das separate Programm Cisco Sovereign Critical Infrastructure.
Detaillierter Funktionsvergleich
Die folgende Tabelle vergleicht SecureVisio und Splunk Enterprise Security anhand von 24 Kategorien: Plattformarchitektur, Sicherheitsumfang, Erkennungsmodell, Lizenzierung, Bereitstellung und Datensouveränität. Alle Angaben basieren auf Herstellerdokumentation und veröffentlichten Preisreferenzen, Stand Juni 2026. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Splunk-Werte auf Splunk Enterprise Security auf der Splunk-Plattform.
| Feature | Splunk Enterprise Security | SecureVisio |
|---|---|---|
| Architekturmodell | Modular – Enterprise + ES-Add-on + separates SOAR und UBA | Einheitliche Plattform auf gemeinsamem Datenmodell |
| SIEM (Log-Erfassung und -Korrelation) | Nativ (Enterprise-Security-Add-on) | Nativ |
| UEBA (Nutzer- und Entitätsverhalten) | Nativ im ES Premier Tier; eigenständiges Splunk UBA seit Dez. 2025 im End of Sale | Nativ (UBA und EBA auf gemeinsamer Datenbasis) |
| SOAR und Playbooks | ES deckt einfache automatisierte Reaktionen ab; erweiterte Playbooks erfordern das separate Produkt Splunk SOAR (ehemals Phantom) | Nativ, air-gap-fähig |
| Vulnerability Management | Über ES plus Integrationen mit Drittanbieter-Scannern (über die Plattform verteilt); kostenpflichtiges ARI-Add-on für umfassendere Abdeckung | Integrationen mit Drittanbieter-Scannern, kontextbezogene Priorisierung |
| CMDB, Asset-Dokumentation, BIA | Keine dedizierte CMDB; das kostenlose ES Asset & Identity Framework deckt das Asset-/Nutzerinventar ab (keine logische Karte oder Beziehungen) | Nativ, automatische Aktualisierung aus Log-Daten |
| Vulnerability-, UEBA- und CMDB-Daten als Korrelations-Input | Produktübergreifende Verknüpfungen über SPL und Datenmodelle | Direkter Regel-Input |
| Erstellung von Erkennungsregeln | SPL, mit einem geführten Assistenten für Korrelationsregeln | Grafischer Builder + Click-to-Filter |
| KI-Assistent | Splunk AI Assistant for SPL (Cloud) | Kontextbezogener KI-Assistent (lokal und öffentlich) mit KI-gestützte SOC-Funktionalität |
| Lizenzierungsbasis | Ingest (GB/Tag) oder Workload (SVC) | Unbegrenzte EPS, Volumen und Operatoren |
| Kostenplanbarkeit | Skaliert mit Datenvolumen oder Rechenleistung | Volumenunabhängig, lineare Infrastrukturkosten |
| On-Premises-Bereitstellung | Vollständig (Splunk Enterprise) | Vollständig |
| Air-Gap-/internetisolierter Betrieb | Kernplattform kann offline laufen; AI Assistant benötigt Cloud-Anbindung; formale souveräne Zertifizierung über das Cisco-SCI-Programm | Vollständig, einschließlich KI und SOAR |
| Cloud-/SaaS-Option | Splunk Cloud Platform | SIEMaaS |
| Agentenlose Windows-Log-Erfassung | WEF und WMI agentenlos unterstützt; für vollständige Erfassung typischerweise Universal-Forwarder-Agent nötig | Windows Event Forwarding (WEF) |
| Parser-Versionierung und Rollback | Konfigurationsgesteuert, eingeschränkt | Natives, stufenweises Rollback |
| MITRE-ATT&CK-Mapping | Nativ (ES-Content) | Natives Regel-Tagging |
| Threat Intelligence und IoC (MISP) | Über TI-Framework und Add-ons | Native MISP-Synchronisierung |
| Unternehmenssitz und Datensouveränität | USA (Cisco) | Europäisch (Polen und Deutschland) |
| Compliance-Dokumentation (NIS2, DSGVO, ISO) | NIS2-Konformität im Incident-Management | DSGVO-Modul, NIS2-Konformität im Incident-, Vulnerability- und Risikomanagement |
| Ökosystem für Drittanbieter-Apps | Splunkbase (Tausende Apps) | Integration mit allen relevanten Softwareanbietern und Apps |
| Observability und IT-Operations-Breite | Breit (ITSI, Observability-Suite) | Sicherheitsfokussiert |
| Marktreife und Analystenanerkennung | Globaler Marktführer (Gartner Magic Quadrant) | Stark in Mitteleuropa und Deutschland |
| Time to Value | Enterprise Security liefert eine umfangreiche Bibliothek vorgefertigter Szenarien; individueller SPL-Content dauert weiterhin länger | Schneller (vorkonfigurierter Content) |
Gesamtbetriebskosten (TCO)
SecureVisio und Splunk folgen bei der Preisgestaltung entgegengesetzten Prinzipien. SecureVisio bepreist die Plattformfähigkeit und die Infrastruktur, die sie betreibt. Splunk bepreist die Daten, die die Plattform verarbeitet, oder die Rechenleistung, die sie verbraucht. Dieser Unterschied zählt zu den wichtigsten Faktoren, die die langfristigen Betriebskosten beeinflussen.
SecureVisio
Splunk
Beispielhafter Kostenverlauf über 3 Jahre
Betrachten wir ein Security-Operations-Team, das 200 GB pro Tag aufnimmt.
SecureVisio
Splunk
Architektur: Einheitliche Plattform versus
zusammengesetzter Stack
SecureVisio
SecureVisio integriert 6 funktionale Schichten in einer einzigen Bereitstellung:
- eine SIEM-Engine für Log-Erfassung und Ereigniskorrelation,
- eine UEBA-Schicht für Verhaltensprofilierung,
- ein SOAR-Modul für Playbook-gesteuerte Reaktionen,
- eine Vulnerability-Management-Komponente,
- ein elektronisches System zur Netzwerk- und Service-Dokumentation (CMDB und BIA),
- einen KI-Assistenten mit KI-SOC-Fähigkeit für SOC-Workflows.
Diese Komponenten arbeiten auf gemeinsamen Datenstrukturen, statt lediglich hinter einer Oberfläche nebeneinander zu existieren.
Splunk
Splunk kombiniert 4 separat lizenzierte Produkte:
- Splunk Enterprise als Datenplattform,
- Enterprise Security als SIEM-Anwendung,
- Splunk SOAR als Orchestrierungsprodukt sowie UEBA,
- das nativ im Enterprise Security Premier Tier bereitgestellt wird.
Die Aussage „ein Anbieter, also nahtlose Integration” braucht Kontext.
SecureVisio
SecureVisio wurde von Anfang an auf einem einzigen Datenmodell aufgebaut:
- Eine einzelne Korrelationsregel liest Vulnerability,
- UEBA,
- und CMDB-Kontext ohne produktübergreifende Verknüpfungen.
Bei SecureVisio ist jedes Modul von Anfang an einsatzbereit:
- Ein SOAR-Playbook, das jahrelang nicht konfiguriert wurde, wird in dem Moment aktiv, in dem seine Automatisierungslogik definiert wird
- ein separater Integrationsschritt ist vorher nicht nötig.
Splunk
Splunk verbindet seine Module über einen gemeinsamen Daten-Index. Diese Module:
- kamen durch Akquisitionen hinzu – Behavior Analytics (Caspida, 2015) und SOAR (Phantom, 2018)
- und bleiben separat bereitgestellte und lizenzierte Produkte, die miteinander gekoppelt sind.
Die Integration von Enterprise Security mit SOAR
- erfordert typischerweise zusätzliche Konfiguration.
SecureVisio setzt auf eine Collector-
basierte Architektur
Separate Collector-Knoten übernehmen unabhängig voneinander Log-Ingestion, Korrelationsverarbeitung, Analytics, Datenspeicherung, KI-Operationen und Reaktionsmaßnahmen.
Die Bereitstellung skaliert horizontal durch das Hinzufügen von Knoten, ohne lizenzrechtliche Folgen.
Das vollständige Bereitstellungsmodell ist On-Premises, mit dokumentiertem Betrieb innerhalb internetisolierter Netzwerkzonen, sowie einer SIEMaaS-Option für Teams, die einen Managed Service bevorzugen.
Warum ein gemeinsames Datenmodell die
Erkennung verändert
Ein gemeinsames Datenmodell erlaubt es einer einzigen Korrelationsregel, Beweise auszuwerten, die separate Produkte getrennt voneinander halten.
SecureVisio
- Die Korrelations-Engine von SecureVisio akzeptiert geparste Ereignisfelder, Referenzlisten, Active-Directory-Attribute für Benutzer und Rechner, eine IoC-Datenbank, CMDB-Asset- und Servicedaten, UEBA-Anomaliewerte aus den UBA- und EBA-Schichten, Schwachstellen-Scores, Ergebnisse der Konfigurations-Compliance sowie MITRE-ATT&CK-Technik-Zuordnungen als Regel-Input.
- Dieselbe Regel, die Log-Felder parst, prüft zugleich, ob der Quell-Host eine kritische ungepatchte Schwachstelle aufweist, ob das Benutzerkonto privilegiert ist und ob das Asset sensible personenbezogene Daten verarbeitet.
- Diese kontextuelle Anreicherung erfolgt bei der Regelauswertung, ohne externe API-Aufrufe.
Splunk
- den Mechanismus planen,
- seine Konfiguration vorbereiten
- und ihn anschließend verdrahten. Bei SecureVisio steht dieser Kontext bereits als native Plattformkomponente zur Verfügung, sodass nur noch die Korrelationslogik selbst konfiguriert werden muss.
Erkennung und Korrelation
SecureVisio
Splunk
UEBA und Verhaltensanalyse
SecureVisio
Separate Verhaltensprofile decken Benutzerkonten (UBA) und Rechner-Entitäten (EBA) ab. Innerhalb dieser Kategorien unterscheidet die Plattform zusätzlich zwischen privilegierten und Standardkonten sowie zwischen Workstations, Servern, Webservern, Domain-Systemen und Nicht-Domain-Systemen.
Ein Zeitfenster-Bewusstsein ist eingebaut, mit getrennter Behandlung von Aktivitäten innerhalb und außerhalb festgelegter Arbeitszeiten. UEBA-Anomalien bleiben nicht auf isolierten Dashboards: Sie erzeugen neue Ereignisse im Log-Repository und können Playbooks direkt auslösen – die Verhaltensschicht speist damit denselben Ereignisstrom, den die Korrelations-Engine auswertet.
Splunk
Splunk liefert UEBA nativ innerhalb von Enterprise Security Premier, nachdem das eigenständige Produkt Splunk UBA eingestellt wurde.
Verhaltensanalyse bei Splunk hängt vom lizenzierten ES-Tier und von den zuführenden Datenmodellen ab. SecureVisio hält die Verhaltensbewertung standardmäßig innerhalb des gemeinsamen Datenmodells, wodurch UEBA-Ergebnisse ohne individuelle Integrationsarbeit in Korrelation und automatisierte Reaktion einfließen.
Vulnerability Management
SecureVisio umfasst Vulnerability Management als einzelnen, integrierten Workflow.
SecureVisio priorisiert eine Schwachstelle anhand von 8 Faktoren:
- der Sicherheitszone des betroffenen Assets,
- den CVSS-Parametern der Schwachstelle,
- dem Konfigurations-Compliance-Status des Assets
- der eingeschätzten Wahrscheinlichkeit, dass ein Angreifer bereits präsent ist,
- den auf dem Asset laufenden Diensten,
- Asset-Typ und -Kritikalität,
- Art und Sensitivität der auf dem Asset verarbeiteten Daten,
- der geschätzten Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Kompromittierung aus der aktuellen Zone des Assets.
Splunk
Splunk erreicht einen vergleichbaren Funktionsumfang durch die Kombination von Enterprise Security mit Integrationen von Drittanbieter-Scannern – bereits auf ES allein umsetzbar, wobei das separate SOAR-Produkt die Automatisierung erweitert – sowie das separat lizenzierte Add-on Splunk Asset and Risk Intelligence (ARI) für umfassendere Abdeckung.
Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom Produkt-Tier ab, und das Zusammenstellen erfordert mehr Konfiguration als ein einzelner nativer Workflow.
Der praktische Unterschied lässt sich an folgendem Beispiel veranschaulichen
Eine Schwachstelle mit hohem CVSS-Wert auf einem isolierten Entwicklungsserver ohne sensible Daten birgt ein geringeres operatives Risiko als eine Schwachstelle mit mittlerem CVSS-Wert auf einem Domain-Controller mit direktem Zugriff auf ein Data Warehouse.
- SecureVisio
SecureVisio unterstützt außerdem passive Schwachstellenanalyse: Anhand von Common-Platform-Enumeration-Daten (CPE) aus der Asset-Dokumentation werden relevante CVEs ohne aktiven Scan abgeglichen; zudem lässt sich SecureVisio mit Drittanbieter-Scannern integrieren, um Scans direkt aus der SecureVisio-Oberfläche zu starten, Ergebnisse zu importieren und Scans zu entfernen.
- Splunk
Splunk erreicht ein ähnliches Ergebnis, indem es die Ausgabe externer Schwachstellenscanner aufnimmt und über Enterprise Security und Add-ons korreliert – verteilt auf mehrere Produkte und Lizenz-Tiers statt einer einzigen nativen Priorisierungs-Engine.
KI-Assistent
SecureVisio
Splunk
Datensouveränität und der deutsche Markt
Der stärkste Unterschied zwischen den beiden Plattformen ist kein Feature – es ist die Jurisdiktion. Für eine deutsche Organisation unter NIS2 und KRITIS entscheidet sich das Risiko danach, welchem Recht der Anbieter der Sicherheitsplattform unterliegt. Ein differenzierender Faktor ist die europäische Eigentümerstruktur von SecureVisio.
SecureVisio
Splunk
3 Souveränitätsfaktoren entscheiden den Vergleich für den deutschen Markt:
Der SIEM-Anbieter als Element der Lieferkette.
NIS2 setzt Standards für die Sicherheit der Lieferkette. Fehlende Kontrolle über den Anbieter der Sicherheitsplattform und die zugrunde liegende Infrastruktur schafft konkretes Risiko im Rahmen von NIS2. Ein europäischer Anbieter kann für manche Organisationen die Bewertung von Lieferkettenrisiken vereinfachen und ist bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland zunehmend eine gängige Anforderung.
Warum neben dem Serverstandort auch die Jurisdiktion des Anbieters betrachtet wird?
Der US CLOUD Act aus dem Jahr 2018 (18 U.S.C. § 2713) ermöglicht es US-Behörden, Anbieter, die der US-amerikanischen Gerichtsbarkeit unterliegen, unter den gesetzlichen Voraussetzungen zur Herausgabe von Daten zu verpflichten, die sich in ihrem Besitz, Gewahrsam oder unter ihrer Kontrolle befinden – auch wenn diese auf Servern außerhalb der Vereinigten Staaten gespeichert sind. Der Standort des Rechenzentrums allein beantwortet die Frage nach der anwendbaren Jurisdiktion daher nicht abschließend. SecureVisio wird von einem Unternehmen mit Sitz in der EU und ohne Muttergesellschaft außerhalb der EU betrieben und ist damit kein Adressat dieser Regelung.
Vollständige operative Autonomie, einschließlich KI und SOAR.
SecureVisio arbeitet vollständig innerhalb von internet-isolierten Zonen, einschließlich SOAR-Automatisierung und eines KI-Assistenten auf lokal gehosteten Modellen. Dies ist eine Kernanforderung für KRITIS-Betreiber und die öffentliche Verwaltung. Bei Splunk erfordert souveräner Air-Gap-Betrieb das separate Cisco-SCI-Programm statt des Kernprodukts.
Usability und Betrieb
SecureVisio
Splunk
SIEM-Kaufratgeber – Wo SecureVisio überzeugt
Natives Vulnerability
Management
Geringerer administrativer Aufwand
Käufer mit Fokus auf Kostenplanbarkeit
Air-Gap- oder souveräne Bereitstellung
Sicherheitsteams mit Fokus auf eine einzige Plattform
Umgebungen mit hohem Log-Volumen
Häufig gestellte Fragen
SecureVisio ist auf planbare Lizenzkosten ausgelegt, besonders in Umgebungen mit wachsendem Log-Volumen. SecureVisio lizenziert ohne Begrenzung von Events per Second, Log-Volumen oder Operatoren, sodass die Kosten volumenunabhängig bleiben.
Ja. SecureVisio umfasst UEBA, SOAR und Vulnerability Management als native Komponenten auf einem gemeinsamen Datenmodell. Splunk erreicht denselben Umfang über Splunk Enterprise plus Enterprise Security, ein separates Produkt Splunk SOAR und natives UEBA im ES Premier Tier.
Ja. SecureVisio läuft vollständig On-Premises innerhalb von internet-isolierten Zonen, einschließlich air-gap-fähiger SOAR-Automatisierung und eines KI-Assistenten auf lokal gehosteten Modellen. Splunk bietet souveränen Air-Gap-Betrieb über das separate Programm Cisco Sovereign Critical Infrastructure.
Nein. SecureVisio erstellt Erkennungsregeln über eine grafische Oberfläche und Abfragen über einen Click-to-Filter-Log-Browser. Splunk verwendet SPL, die Search Processing Language. Je nach Vorkenntnissen des Teams kann deren Einführung zusätzlichen Schulungsaufwand bedeuten; Splunk stellt hierfür einen KI-Assistenten für SPL sowie einen geführten Assistenten für Korrelationssuchen bereit.
Das eigenständige Splunk UBA erreichte im Dezember 2025 den End of Sale, das End of Support folgt im Januar 2027. Neue Splunk-Käufer erhalten UEBA nativ im Enterprise Security Premier Tier. SecureVisio enthält mehrschichtiges UEBA in jeder Bereitstellung.
SecureVisio unterstützt Organisationen bei der Umsetzung von Anforderungen aus dem NIS2UmsG und dem KRITIS-Dachgesetz – insbesondere bei Risikomanagement (§ 30 BSIG), Incident-Management und Meldepflichten (§ 32 BSIG) sowie bei der Dokumentation. Dazu tragen die europäische Anbieterstruktur sowie der vollständige On-Premises- und Air-Gap-Betrieb bei. Die regulatorischen Pflichten selbst treffen die Organisation; eine Software kann deren Erfüllung unterstützen, aber nicht ersetzen. Splunk unterstützt BSI-, KRITIS- und BAIT-Dokumentation und bietet souveräne Bereitstellung über Ciscos separates Programm für kritische Infrastrukturen.
Ja. SecureVisio kennt keine Volumenbegrenzung, sodass Teams jede Quelle aufnehmen können, ohne Logs zur Kostenkontrolle filtern zu müssen. Bei volumenabhängiger Abrechnung kann ein Kostenanreiz bestehen, Quellen bereits bei der Erfassung auszuschließen; diese Daten stehen dann für spätere Untersuchungen nicht zur Verfügung.
SecureVisio priorisiert Schwachstellen anhand von 8 Faktoren über CVSS hinaus: Sicherheitszone, Wahrscheinlichkeit einer Angreiferpräsenz, Asset-Kritikalität, Datensensitivität, laufende Dienste, CVSS-Parameter, Konfigurations-Compliance sowie die Kompromittierungswahrscheinlichkeit aus der Zone des Assets. Das Ergebnis ist eine kontextsensitive Priorisierung, die reine CVSS-Scores nicht abbildet.
Dieser Vergleich basiert auf öffentlich zugänglicher Herstellerdokumentation und Produktinformationen, Stand Juni 2026. Produktfunktionen, Lizenzmodelle und Preise können sich im Zeitverlauf ändern.



